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Krypto bei ING DiBa: Wie Du Bitcoins und Krypto-Etns kaufen kannst

Frage: Hast Du Dich schon gefragt, ob Dein Konto bei einer klassischen Bank ein direkter Weg zu Bitcoin ist — oder nur ein Hilfsmittel für den Einstieg?

Kurz und klar: Ein direkter Kauf von echten Bitcoins über die Bank, wie bei Ing-DiBa, ist nicht möglich. Stattdessen gibt es realistische Alternativen wie Zertifikate oder die Nutzung des Girokontos zur Einzahlung auf externe Börsen per SEPA.

Dieser Text holt Dich bei der Kernfrage ab und erklärt in einfacher Sprache, was echtes Eigentum an Coins bedeutet und wann reine Kurs-Exposure ausreicht. Wir zeigen, warum viele Banken zurückhaltend sind und welche praktische Möglichkeit Du als Anleger hast, um Zugang zu regulierten Plattformen zu erhalten.

Im Fokus stehen Anfängerfreundlichkeit, Kosten, Sicherheit und Verwahrung. Am Ende weißt Du, welche Schritte nötig sind, um mit Deinem Konto sinnvoll in Kryptowährungen zu investieren — oder bewusst auf Alternativen zu setzen.

Inhaltsverzeichnis

Wesentliche Erkenntnisse

  • Direktkauf von Bitcoins über die Bank ist derzeit nicht möglich.
  • Zertifikate bieten eine interessante Möglichkeit, um in Anleihen zu handeln.
  • Dein Girokonto dient als sicherer Zahlungsweg für SEPA-Zahlungen an Börsen.
  • Verwahrung, Kosten und Steuern entscheiden über die beste Möglichkeit.
  • Für Einsteiger: klare Schritte statt technisches Fachchinesisch.

Kann man bei Ing DiBa Kryptowährung kaufen?

In einem Satz: Über das klassische Online-Banking kaufst Du keine echten Kryptowährungen.

Das heißt: Es gibt kein Wallet, keinen Private Key und keine On‑Chain-Auszahlung, wenn Du über das normale Banking in Wertpapiere oder Zertifikate gehst.

Wie nutzt Du dann Dein Konto sinnvoll? Als Zahlungsbrücke. Viele Kunden überweisen Geld per SEPA oder bezahlen mit Karte an regulierte Börsen und Broker. Dort legst Du ein Konto an, machst das KYC und kaufst echte Coins.

  • Keine Direktausgabe: Die Bank stellt keine privaten Keys bereit.
  • Einzahlungswege: SEPA = günstig, Karte = schneller, oft teurer.
  • Compliance: Zahlungen unterliegen KYC/AML-Prüfungen.

Merke: Bank = Zahlungsweg, Börse/Broker = Handelsplatz. Das ist in Ordnung, wenn Du klar trennst, ob Du in Wertpapiere investieren willst oder echte Token halten möchtest.

Was bietet die ING DiBa rund um Bitcoin, Krypto-Etns und Kryptowährungen aktuell wirklich?

kann man bei ing diba kryptowährung kaufen

Kurzfassung: Das Bank‑Depot liefert vor allem papierne Wege, um an Kursbewegungen teilzuhaben, nicht aber direkten Besitz an Coins.

Indirektes Exposure über Zertifikate und Wertpapiere

Die Bank listet Anlagezertifikate und ähnliche Produkte, die den Bitcoin‑Kurs abbilden. Du handelst diese Papiere wie Aktien oder Etfs im Depot.

Das heißt: Performance‑Nachbildung ja, echte Bitcoin im Wallet nein.

Warum Bitcoin‑ETFs aktuell keine Rolle spielen

Bitcoin‑ETFs fehlen im Angebot. Das schränkt die Auswahl an börsennahen, regulierten Produkten.

Für viele Anleger ist das wichtig, weil ETFs einfache, kosteneffiziente Lösungen für langfristiges Sparen sind.

Für wen der Bankweg trotzdem passt

Wenn Du reine Kurs‑Spekulation bevorzugst und kein Wallet verwalten willst, ist das Depot eine praktische Option.

  • Vorteil: Handel wie bei Aktien Etfs — vertraute Abläufe im Orderbuch.
  • Nachteil: Die Konditionen können variieren.

Fazit: Das aktuelle Angebot trennt klar Bank‑Wertpapiere von Krypto‑Plattformen. Entscheide nach Ziel: Kurswetten im Depot oder Besitz auf externen Börsen.

Echte Bitcoin vs. ETPs, Zertifikate und CFDs: Welche Form des Krypto-Handels willst Du?

Vor der Einzahlung lohnt ein kurzer Blick auf die Frage: Willst Du echte Coins besitzen oder lediglich die Kursbewegung handeln? Die Antwort bestimmt Plattform, Kosten und Sicherheitsanforderungen.

Echte Bitcoin: Besitz, Private Key und Wallet‑Transfer

Wenn Du echten Besitz suchst, kaufst Du Coins, die Du auf ein externes wallet senden kannst. Das bedeutet: Du erhältst keinen Drittzugriff und kontrollierst den Private Key.

ETPs & Zertifikate: Handel wie Aktien, oft ohne Coin‑Auszahlung

ETPs und Zertifikate verhalten sich wie Aktien oder ETFs im Depot. Sie bieten bequemes Handel und sind reguliert.

Vorteil: Einfache Abwicklung im Wertpapierdepot. Nachteil: Keine On‑Chain‑Auszahlung, keine eigene Verwahrung.

Derivate und CFDs: Hebel, Übernachtkosten und hohes Risiko

CFDs erlauben gehebelten Handel. Das steigert Gewinn‑ und Verlustchancen deutlich.

Zusätzlich kommen oft Übernachtkosten und Margin‑Risiken. Für viele Anleger ist das zu risikoreich.

Produkt Auszahlung auf Wallet Komfort Geeignet für
Echte Bitcoin Ja Mittel (Wallet‑Management) Langfrist‑Besitz, Senden/Empfangen
ETPs / Zertifikate Nein Hoch (Depot‑Handel) Einsteiger, Sparpläne, Kurs‑Exposure
CFDs / Derivate Nein Hoch (Hebelhandel) Short‑Term Trader mit Risikobereitschaft

Fazit: Wäge Besitz gegen Bequemlichkeit ab. Einsteiger wählen oft ETPs, wer senden will, setzt auf echte Coins. CFDs bleiben nur für erfahrene Trader sinnvoll.

So kaufst Du Bitcoin als ING-DiBa-Kunde über eine regulierte Kryptobörse

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Der häufigste Weg ist simpel: Du überweist Geld vom Girokonto per SEPA auf eine regulierte Website und kaufst dort Bitcoin kaufen.

Warum SEPA meist die günstigste Einzahlung ist

SEPA‑Einzahlungen sind oft kostenlos. Bei Kraken sind Euro‑Einzahlungen gratis (Mindestbetrag 1 €). Das spart Gebühren und ist ideal für Einsteiger.

Beispiel Kraken: Konto, KYC, EUR einzahlen, BTC ordern

Erstelle ein Konto, lade deine Ausweisdaten hoch (KYC) und überweise EUR. Nach der Gutschrift legst Du eine Kauforder für Bitcoins an.

Alternative: Karte

Kartenzahlung funktioniert schneller, kostet aber oft rund 3,75%. Nutze diese Option nur, wenn Tempo wichtiger als niedrige gebühren ist.

Nach dem Kauf: Plattform oder externes Wallet

Du kannst Coins auf der Plattform lassen (bequem) oder sie an ein externes Wallet senden (mehr Kontrolle).

  • Achte auf die richtige Chain beim Transfer.
  • Mache zuerst eine kleine Testtransaktion.
  • Aktiviere 2FA in der App oder auf der Website.

Die besten Alternativen zur ING DiBa für den Kryptokauf in Deutschland

Nicht nur der Preis zählt: Zugang, Auswahl und Sicherheitsfunktionen entscheiden, wenn es darum geht, Bitcoin zu kaufen. Hier bekommst Du eine kurze, praxisorientierte Übersicht zu bewährten Plattformen, die deutsche Investoren nutzen.

Kraken

Kraken ist eher eine börsen-Option: hohe Liquidität, viele Coins und solide Sicherheitsfunktionen für Krypto-Etns. Für aktive Trader und Investoren, die echte Coins wollen, ist Kraken oft die erste Wahl.

Bitpanda

Bitpanda punktet mit großer Auswahl (>650 Coins) und bequemen Zahlmethoden wie PayPal. Ideal für Einsteiger, die Tempo und Komfort schätzen.

eToro

eToro arbeitet als Multi-Asset-Broker. Die Plattform bietet Social‑Trading und eine feste Krypto‑Gebühr (~1%). Die Social-Funktionen helfen, Strategien zu lernen.

Trade Republic & Finanzen.net ZERO

Trade Republic ist eine schlanke App mit Krypto‑Sparplänen und teils Wallet‑Auszahlung — praktisch für Sparpläne. Finanzen.net ZERO Bietet einen einfachen Zugang, nutzt aber eine Spread‑Logik; Spreads sind hier die versteckten Kosten beim Kauf und Verkauf von Bitcoin.

Weitere Optionen zum Bitcoin kaufen

Für Investoren bieten Bitvavo, Bison, Scalable Capital und Coinbase unterschiedliche UX, Gebührenmodelle und Verwahrungs‑Funktionen. Unsere Empfehlung: Wähle die Plattform oder den Broker nach Deinem Ziel — echte Coins, Sparplan oder reines Trading — und nicht nach Hype.

"Wir vergleichen Alternativen nicht nach Hype, sondern nach Deinem Ziel: echte Coins vs. einfaches Trading vs. Sparplan."

Gebühren und Kosten im Vergleich: Bank vs. Broker vs. Kryptobörse

Nicht alle Plattformen berechnen Gebühren gleich — das beeinflusst, wie viel am Ende übrig bleibt.

Was zählt wirklich? Orderkosten, Trading‑Fee, Spread und Ein- bzw. Auszahlungsgebühren sind wichtig für das Handeln von Anleihen. Wer diese Posten kennt, spart langfristig Geld.

ING DiBa-Depot & Wertpapier‑Zertifikate: Klassische Orderkosten und fixe Provisionen fallen an. Das macht Zertifikate oder ETPs oft teurer als Spot‑Kauf auf einer Börse. Rechne Ordergebühr + Spread.

eToro, Kraken & Einzahlungsarten

eToro verrechnet etwa 1% als Krypto‑Handelsgebühr. Zusätzliche kosten können bei Auszahlung oder Inaktivität entstehen.

Kraken arbeitet mit Maker/Taker: Maker ~0,25% / Taker ~0,40% (bis 10.000 USD). SEPA‑Einzahlungen sind gratis; Kartenzahlungen belasten Dich oft mit ~3,75%.

Anbieter Typische Gebühr Einzahlungen Für wen
Bank/Depot (Zertifikate) Fixe Ordergebühr + Spread SEPA üblich Depot‑Nutzer, Kurs‑Exposure
eToro ~1% Krypto‑Gebühr Karte/SEPA Einsteiger, Social Trading
Kraken (Spot) Maker 0,25% / Taker 0,40% SEPA gratis, Karte ~3,75% Aktive Trader, niedrige Gebühren

Mini‑Checkliste vor dem Transfer

  • Gebührenübersicht auf der Website prüfen.
  • Spread im Orderfenster beobachten.
  • Einzahlungen: SEPA bevorzugen, Karte nur bei Bedarf.
„Der größte Hebel sind Einzahlungsgebühren: Prozentbasierte Kartenkosten fressen Rendite.“

Auswahl an Coins und Produkten: Bitcoin, Ethereum und mehr

Die Auswahl an Coins und Produkten wirkt beeindruckend, aber Qualität zählt mehr als Menge. Bitcoin und Ethereum dominieren den Markt (>60% Marktwert zusammen). Deshalb sind sie auf nahezu allen Börsen gelistet.

Warum Bitcoin und Ethereum fast überall verfügbar sind

Hohe Nachfrage und tiefe Liquidität machen Bitcoin und Ethereum zur Basis für viele Anleger. Das reduziert Spreads und sorgt für stabile Orderausführung.

Altcoins wie Shiba Inu & Co.: worauf Du beim Handel achten solltest

Bei kleineren Token wie Shiba Inu sind Listing‑Qualität, Handelsvolumen und Orderbuch‑Tiefe entscheidend. Geringe Liquidität bedeutet große Spreads und höheres Risiko.

„Immer mehr“ Coins: warum eine breite Auswahl nicht automatisch besser ist

Mehr Auswahl bringt Diversifikationsmöglichkeiten. Aber immer mehr Coins erhöhen auch Betrugs‑ und Liquiditätsrisiken.

Plattform Coins (Auswahl) Stärke
Bitpanda ~650+ Breite Auswahl, viele Altcoins
eToro ~150+ Social Trading, einfache UX
Trade Republic ~50+ Sparpläne, kuratierte Auswahl

Sicherheit und Regulierung: Worauf Anleger bei Plattformen achten sollten

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Regulierung ist kein Papierkram — sie ist Dein erstes Schutzschild gegen unseriöse Anbieter. Seriöse plattformen arbeiten mit KYC/AML‑Prozessen und folgen EU‑Standards wie MiCA. Das schafft Transparenz und reduziert Betrugsrisiken.

KYC, AML und regulatorische Qualitätsfilter

KYC bedeutet Identitätsprüfung, AML heißt Monitoring von Transaktionen. Diese Schritte sorgen für mehr Sicherheit und schützen Anleger vor illegalen Mitteln.

Für Dich heißt das: Kontoeröffnung dauert länger, aber das ist ein Qualitätsmerkmal. Banken erlauben Zugang zu lizenzierten Börsen, prüfen Compliance‑Risiken und stoppen verdächtige Zahlungen.

Technische Funktionen: 2FA, Whitelists und Cold Storage

Aktiviere 2FA sofort. Nutze Whitelists für Auszahlungsadressen und Anti‑Phishing‑Codes. Solche Funktionen minimieren Account‑Übernahmen.

Cold Storage und externe Verwahrungspartner reduzieren Online‑Risiken. Trotzdem bleibt ein Restrisiko, wenn Zugangsdaten kompromittiert werden.

Warum Auszahlungen auf Dein eigenes wallet Freiheit bringen

Die Möglichkeit, Coins auf ein eigenes wallet zu senden, erhöht Deine Kontrolle. Du bist weniger abhängig von Limits, Auszahlungsstopps oder Plattformregeln.

  • Wir machen Sicherheit greifbar: Regulierung schützt Dich vor Wildwuchs.
  • Wichtige Funktionen: 2FA, Whitelists, Login‑Alerts.
  • Verwahrung: Cold Storage reduziert Hot‑Wallet‑Risiken.
„Bewerte eine Plattform nicht nach Design, sondern nach Prozessen und Schutzmechanismen.“

Fazit: Prüfe Sicherheits‑ und Verwahrungs‑Angebote genau. So schützt Du Dein Kapital und handelst als informierter Anleger mit besserem Risikoverständnis.

Wallets und Verwahrung: So sicherst Du Deine Kryptowährung richtig

Die Wahl des richtigen wallet trennt Alltagskomfort von langfristiger Verwahrung. Hier bekommst Du kompakte Informationen, damit Dein Besitz von Bitcoin und Co. wirklich unter Kontrolle bleibt.

Hot Wallet (App) vs. Cold Wallet (Hardware)

Eine App-Wallet ist praktisch für tägliche Transaktionen. Sie läuft am Smartphone und ist schnell eingerichtet.

Hardware‑Geräte speichern Schlüssel offline. Das ist die bevorzugte Verwahrungs‑Möglichkeit für größere Beträge und langfristige Aufbewahrung von Coins.

Recovery Phrase: typische Fehler und Best Practices

Fehler wie Screenshots, Cloud‑Backups oder Teilen per Messenger führen oft zum Verlust. Schreibe die Recovery Phrase offline auf, lege redundante Kopien an und verwahre sie getrennt.

Nutze stabile Materialien (z. B. Metall) für langfristige Sicherung und teste die Wiederherstellung mit kleinen Beträgen in einem Fonds.

Plattform‑Verwahrung bei Brokern

Viele Broker halten den Private Key. Das ist bequem, aber Du hast keinen vollen Besitz. Für kleine Summen oder reines Trading ist das eine akzeptable Option.

Wenn Du volle Kontrolle willst, ist ein externes Hardware‑Wallet die bessere Wahl. Diese Informationen helfen Dir, Verwahrung nach Komfort und Risikoprofil zu wählen.

Einzahlungen und Auszahlungen: So bringst Du Geld vom ING-Konto in den Kryptomarkt

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Bevor Geld bewegt wird, hilft ein kurzer Plan für Ein- und Auszahlungen vom Girokonto, insbesondere beim Handeln von Bitcoin. So vermeidest Du Verzögerungen, unnötige Kosten und Compliance-Probleme.

SEPA-Überweisung: Dauer, Limits und typische Stolpersteine

Die günstigste Möglichkeit ist oft die SEPA-Überweisung. Viele Börsen buchen Euro‑Einzahlungen kostenlos und Innerhlab 24–48 Stunden gut.

Achte auf Verwendungszweck, exaktes Namensformat und mögliche Mindestbeträge. Falsche Referenzen führen zu Rückbuchungen oder Verzögerungen beim Handeln von Finanzinstrumenten.

Karte, PayPal und Sofortzahlungen: schneller, aber oft teurer

Kartenzahlungen liefert Tempo, kosten aber meist einen Prozentsatz (z. B. ~3,75% bei einigen Anbietern). PayPal oder Sofort sind praktisch, aber ebenfalls kostspielig.

Entscheidungshilfe: „Sofort kaufen“ mit Karte, wenn Zeit wichtiger ist. SEPA, wenn Du Gebühren sparen willst.

Einzahlungsart Dauer Typische Gebühren Vorteil
SEPA 24–48 h meist 0 € günstig, nachvollziehbar
Karte sofort ~1,5–4% (z. B. 3,75%) schnell, sofort verfügbar
PayPal / Sofort sofort variabel, oft gebührenpflichtig komfortabel, weit verbreitet

Für Auszahlungen zurück aufs Bankkonto planst Du SEPA‑Transfers. Das ist wichtig für Steuerdokumente und Nachvollziehbarkeit. Mehr Praxisdetails findest Du in unserer kurzen Anleitung zu Zahlungswegen.

„Wähle SEPA für Sparziele und Karte/PayPal nur, wenn Tempo die Gebühren rechtfertigt.“

Welche Plattform passt zu Dir? Buyer’s-Guide-Checkliste für Anleger

Nicht jede Plattform passt zu jedem Ziel — entscheidend ist Dein Nutzungsprofil. Die folgende Checkliste hilft Dir, schnell die passende Option zu finden.

Du willst echte Bitcoin besitzen und versenden

Wichtig: Wallet‑Transfer muss möglich sein. Börsen wie Kraken, Bitvavo oder Coinbase bieten echte Coins mit Auszahlungsoption.

Achte auf geringe gebühren für Auszahlungen und klare Limits.

Du willst nur handeln und einfach starten

Neobroker liefern schlanke Apps, einfache Einzahlung und transparente Spreads. Trade Republic ist hier ein Beispiel mit einfacher UX.

Prüfe, ob die Plattform Wallet‑Auszahlungen erlaubt, falls Du später wechseln willst.

Du willst aktiv traden

Für intensiven Handel brauchst Du Ordertypen, hohe Liquidität und niedrige Handelskosten. Broker mit Profi‑Tools und tieferen Orderbüchern sind hier besser geeignet.

Du willst langfristig investieren

Sparpläne, Verwahrungsoptionen und langfristig niedrige gebühren sind entscheidend. Wähle eine Lösung, die einfache Wiederkäufe und sichere Verwahrung kombiniert.

Kriterium Börse Neobroker Profi‑Broker
Wallet‑Transfer Ja (Kraken, Coinbase) Teils (Trade Republic eingeschränkt) Meist nein
Einsteigerfreundlich Mittel Hoch Mittel–Niedrig
Gebühren / Spreads Variabel, oft niedriger Transparente Spreads Niedrig bei hohem Volumen
Geeignet für Besitz & Transfer Schneller Start Aktives Trading
Wähle eine Plattform nach Deinem Verhalten, nicht nach Versprechen.

Steuern in Deutschland beim Bitcoin-Kauf: Das solltest Du 2026 wissen

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Steuern beeinflussen oft mehr als nur die Rendite — sie entscheiden, wie viel von Deinen gewinnen übrig bleibt.

Private Veräußerungsgeschäfte

Verkaufst Du echte Bitcoins, greift meist das Gesetz zu privaten Veräußerungsgeschäften.

Wichtig sind zwei Regeln: Eine Freigrenze von 1.000 € Gewinn pro Jahr und eine 12‑Monats‑Haltefrist. Gewinne unter der Grenze bleiben steuerfrei.

FiFo‑Methode und Dokumentation

Die FiFo‑Methode (First in, First out) ordnet Anschaffungen. Sie ist praktisch bei Sparplänen oder vielen Nachkäufen.

Bewahre Transaktionshistorien, Ein‑ und Auszahlungen, Gebühren und Wallet‑Transfers auf. So lässt sich jeder Trade nachvollziehen.

ETPs/Derivate vs. echte Coins

ETPs und viele Etfs unterliegen meist der Kapitalertragsteuer und werden oft automatisch abgerechnet. Bei Cfds gelten andere Regeln und höhere Meldepflichten.

Produkt Steuerliche Behandlung Praxis
Echte Bitcoins Private Veräußerung (Freigrenze, 12 Monate) Eigenes Wallet → Dokumentation wichtig
ETPs / ETFs Kapitaleinkommen, Abgeltungsteuer Automatische Abrechnung möglich
Derivate / CFDs Gewinne als steuerpflichtig, oft anders gerechnet Hinweis: komplexe Reporting‑Pflichten
Plane Deine Steuern früh — saubere Dokumente sparen Zeit und Nerven.

Fazit: Wenn Du Bitcoin kaufen planst, denk an Dokumentation. So schützt Du Deine gewinne und behältst den Überblick über deine Fonds und anleihen.

Fazit

Am Ende zählt das Ziel: Besitz oder reines Kurs‑Exposure — das entscheidet den Weg. Deine Bank bietet keinen direkten Marktplatz für Coins, wohl aber verlässliche Zahlungswege per SEPA oder Karte.

Kurz und praktisch: Tipps zum Bitcoin investieren für Einsteiger. Willst Du echte Coins halten, lege ein Konto bei einer regulierten Börse an (z. B. Kraken, Bitpanda, eToro, Trade Republic). Reicht Dir Kurs‑Exposure, sind Depotprodukte eine einfache Alternative.

Achte auf drei Dinge: Gebühren (SEPA vs. Karte), Sicherheit (2FA, Regulierung) und Verwahrung (externes Wallet vs. Plattform‑Verwahrung).

Dein nächster Schritt: Plattform wählen, KYC abschließen, mit kleinen Beträgen starten, Sicherheitsfunktionen aktivieren und dann schrittweise hochskalieren. Du musst nicht alles sofort wissen — aber handle vorbereitet.

FAQ

Kann man bei ING DiBa Kryptowährungen kaufen?

Kurz gesagt: Direkter Erwerb echter Coins über das Bank-Portal ist nicht möglich. Die ING bietet aktuell keine native Wallet-Funktion für das Halten und Versenden von Bitcoin & Co. an. Du kannst über das Depot allerdings in Zertifikate oder ETPs investieren, die Kursbewegungen abbilden.

Wie kannst Du als Kunde dennoch in Bitcoin & Co. investieren?

Du nutzt das Giro- oder Depotkonto als Zahlungsweg und setzt auf externe, regulierte Kryptobörsen oder Broker. Dort eröffnest Du ein Konto, verifizierst Dich (KYC), überweist per SEPA und kaufst echte Coins oder Finanzprodukte wie ETPs.

Was bietet die ING rund um Krypto-Produkte wirklich?

Die Bank stellt vor allem Wertpapiere wie Zertifikate oder Indexprodukte bereit. Das ist eine bequeme Möglichkeit für Anleger, die Kursentwicklung verfolgen wollen, ohne Private Keys oder Wallets zu managen.

Gibt es bei der ING Bitcoin-ETFs oder direkte Coin-Auszahlungen?

Bitcoin-ETFs spielen in der ING-Plattform derzeit kaum eine Rolle. Und selbst bei börslichen Krypto-Produkten erfolgt in der Regel keine Coin-Auszahlung — das Investment bleibt ein Wertpapier.

Wann passt der Bankweg trotz Einschränkungen?

Wenn Du nur auf Kursänderungen setzen willst und keine Verwaltung privater Schlüssel übernehmen möchtest, ist das Bank-Angebot sinnvoll. Für Besitz, Transfer oder DeFi-Zugang ist eine Kryptobörse besser.

Welche Unterschiede gibt es zwischen echten Bitcoin, ETPs und CFDs?

Echte Coins bedeuten Besitz des Private Keys und vollständige Kontrolle. ETPs und Zertifikate bilden Preise nach, erlauben aber meist keinen Coin-Transfer. CFDs sind Derivate mit Hebel und Overnight-Gebühren und tragen ein deutlich höheres Risiko.

Wie kaufst Du echte Bitcoin als ING-Kunde über eine Börse?

Öffne ein Konto bei einer regulierten Plattform (z. B. Kraken), schließe KYC ab, überweise per SEPA, wähle BTC und tätige den Kauf. Optional sendest Du die Coins anschließend auf ein externes Wallet.

Warum ist SEPA oft die günstigste Einzahlungsmethode?

SEPA-Überweisungen sind meist gratis und haben geringe Gebühren im Vergleich zu Kreditkarte oder Instant-Zahlungen. Sie brauchen allerdings 1–3 Werktage, je nach Anbieter.

Welche Alternativen zur ING sind empfehlenswert?

Gute Optionen in Deutschland sind Kraken, Bitpanda, eToro, Trade Republic, Finanzen.net ZERO sowie Coinbase. Sie unterscheiden sich in Gebühren, Coin-Auswahl und Wallet-Funktionen.

Wie unterscheiden sich die Gebühren zwischen Bank, Broker und Kryptobörse?

Banken verlangen Order- bzw. Depotgebühren für Wertpapiere. Broker und Börsen arbeiten mit Spreads, Maker/Taker-Fee-Modellen oder festen Handelsgebühren. Kartenzahlungen verursachen zusätzliche Prozentgebühren gegenüber gratis SEPA.

Welche Coins sind üblicherweise verfügbar?

Bitcoin und Ethereum sind fast überall gelistet. Altcoins wie Inu Coin oder andere Meme-Coins sind je nach Plattform vertreten, oft mit höherem Spread und geringer Liquidität.

Bedeutet eine große Coin-Auswahl automatisch mehr Chancen?

Nicht unbedingt. Viele Listings bieten mehr Handelsmöglichkeiten, aber auch mehr Risiko durch niedrige Liquidität und größere Kurssprünge. Qualität und Regulierung der Börse sind wichtiger.

Worauf solltest Du bei Sicherheit und Regulierung achten?

Achte auf KYC/AML, MiCA-Konformität, 2FA, Cold-Storage-Lösungen sowie geprüfte Verwahrungspartner. Die Möglichkeit, Coins aufs eigene Wallet auszuzahlen, erhöht Deine Kontrolle.

Welche Wallet-Optionen gibt es und wie sicher sind sie?

Hot Wallets (App/Exchange) sind bequem, aber online zugänglich. Hardware-Wallets (Cold Wallets) sind sicherer für langfristigen Besitz. Sichere Aufbewahrung der Recovery Phrase ist essenziell.

Was sind typische Fehler bei der Sicherung der Recovery Phrase?

Häufige Fehler: digitale Speicherung ohne Verschlüsselung, Weitergabe an Dritte, Verlust oder Aufbewahrung an einem einzigen Ort, besonders bei Bitcoin und Co. Besser: mehrere physische Backups an sicheren Orten.

Wie funktionieren Ein- und Auszahlungen vom ING-Konto zur Börse?

SEPA-Überweisung ist Standard: klarer Nachweis, geringe Kosten, 1–3 Tage Dauer. Karten- oder Sofortzahlungen sind schneller, aber teurer. Limits und Verifizierungsregeln variieren je Plattform.

Welche Plattform passt zu Deinem Profil?

Willst Du echte Coins besitzen und versenden? Wähle eine Börse mit Wallet-Transfer. Willst Du schnell starten ohne Wallet und direkt in krypto-etns handeln? Dann reicht hier ein Neobroker. Für aktives Trading zählen Ordertypen, Spreads und Liquidität der vermögenswerte.

Wie sind Kryptowährungen steuerlich in Deutschland behandelt (Stand 2026)?

Private Veräußerungsgewinne sind bis zu einer Freigrenze von 1.000 € steuerfrei, bei Verkauf innerhalb 12 Monate sonst steuerpflichtig. ETPs und Derivate können anders besteuert werden; Dokumentation und FIFO sind wichtig.

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