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Die Insolvenz von FTX an der Kryptobörse! Wenn Kryptowährungen an der Börse Insolvent gehen

Hast du dich schon gefragt: Ist es der Coin, der zerbricht, oder die Firma dahinter, wie im Fall von Changpeng Zhao und seiner Krypto-Plattform?

Viele Schlagzeilen lassen vermuten, dass eine Digitalwährung selbst „Pleite“geht. In Wahrheit scheitern oft zentrale Akteure wie Börsen oder Betreiber, wie die Krypto-Börse FTX, die 2023 in die FTX-Pleite führte. Das beeinflusst deinen Zugriff auf Guthaben, Auszahlungen und Vertrauen in Kryptowährungen.

Wir geben dir in Kürze eine klare Einordnung, was Insolvenz im Krypto-Kontext bedeutet und zeigen typische Mechaniken wie einen Bank-Run. An Beispielfällen aus der Welt der Kryptos erklären wir, warum Nutzer jahrelang auf Auszahlungen warten können.

Wenn du verstehen willst, welche Kryptowährung ging pleite – und vor allem, was du als Anleger tun kannst – bist du hier richtig. Für historische Fälle und Hintergründe empfiehlt sich ein Blick in die Analyse zur Marktkrise: Kollaps der Kryptowerte.

Inhaltsverzeichnis

Wichtige Erkenntnisse

  • Meist sind Firmen oder Börsen betroffen, nicht der Coin selbst.
  • Insolvenzen können Zugriffs- und Auszahlungsprobleme verursachen.
  • Typische Ursachen: Missmanagement, Markt-Run, fehlende Regulierung.
  • Bekannte Fälle zeigen: Jahre lange Folgen für Anleger.
  • Praktische Schutzmaßnahmen reduzieren dein Risiko.

Was bedeutet „pleite“ bei Kryptowährungen und Kryptobörsen?

welche kryptowährung ging pleite

Wenn eine Börse zahlungsunfähig wird, betrifft das oft nicht den Token selbst, sondern das dahinterstehende Unternehmen.

Ein Coin kann an Wert verlieren oder technisch scheitern. Doch wenn eine Handelsplattform als Firma insolvent wird, liegt das Problem beim Betreiber.

Eine Plattform schafft den Markt, verwahrt oft Vermögenswerte zentral und ist damit ein Gegenparteirisiko wie bei klassischen Finanzdienstleistern. Fehlt die Trennung von Kundengeldern, haben Kunden meist nur Forderungsrechte gegen die Insolvenzmasse.

Typische Folgen für Handel, Zugang und Auszahlungen

Bei einer Insolvenz wird der Handel oft ausgesetzt. Der Zugang zu Konten kann gesperrt werden und Support ist nicht erreichbar.

Auszahlungen laufen — wenn überhaupt — über ein Insolvenzverfahren. Das ähnelt einem Crash bei Banken oder einer Bank-artigen Pleite: Liquidität fehlt, nicht unbedingt die Coins.

  • Begriffsklärung: Insolvenz, Gläubiger, Forderung, Insolvenzmasse.
  • Check: Vergewissere dich, dass deine Transaktionen sicher sind, bevor du in Krypto investierst. Sind Kundengelder segregiert? Gibt es Bank-Partnerschaften?

welche Kryptowährung ging pleite: Bekannte Fälle und was dahintersteckt

Große Kollapsereignisse sind oft das Ergebnis von Management- und Liquiditätsproblemen, nicht nur Marktschwankungen. Wir schauen uns zwei prägnante Fälle an, die du sicher kennst.

Mt. Gox: Verlust, Sicherheit und langes Verfahren

Mt. Gox war einst die dominante Bitcoin-Handelsplattform und Teil des globalen Handelsvolumens mit bis zu 80% Marktanteil, bevor der Markt durch Sam Bankman-Fried und andere Krypto-Plattformen herausgefordert wurde. Ein Verlust von rund 850.000 BTC durch kompromittierte wallet.dat und Hot-Wallet-Abflüsse führte zur Insolvenz.

Später wurden etwa 200.000 BTC wiedergefunden. Heute läuft ein gerichtliches Verfahren unter einem Treuhänder, das Anlegern schrittweise Auszahlungen ermöglichen soll.

FTX: Bank-Run, Milliarden-Abhebungen und Vorwürfe

Im Jahr 2022 erlebte die Kryptobörse einen raschen Bank-Run: rund 6 Milliarden USD Abhebungen in drei Tagen. Danach folgte die Insolvenz.

Es stehen Vorwürfe im Raum, dass bis zu 10 Milliarden USD an Kundengelder zu verbundenen Firmen verschoben wurden. Das zeigt: Liquidität, Transparenz und Trennung von Geldern entscheiden oft über das Ende einer Handelsplattform.

  • Takeaway: Die Volatilität der Währung kann sowohl Chancen als auch Risiken für Anleger darstellen. Kursverluste sind Markt-Risiko. Wenn Gelder nicht erreichbar sind, ist das Gegenparteirisiko der Plattform.

Wie viele Coins scheiterten am Markt? Zahlen, Jahre und Prozent im Überblick

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Zahlen zeigen: Viele Projekte verschwinden laut Analysen spurlos vom Markt. Zwischen 2013 und 2022 stellten zahlreiche Token den Handel ein oder wurden faktisch wertlos.

Analyse 2013–2022: Wie häufig Kryptowährungen verschwinden

Die Coin-Kickoff-Analyse dokumentiert klare Muster. Insgesamt entfielen die meisten Ausfälle auf stagnierendes Handelsvolumen.

66,5% (1.584) der Ausfälle waren diesem Grund zuzuschreiben. Weitere 22% waren Betrug oder Scherz, rund 10% scheiterten nach einem ICO.

Warum 2018 ein Rekordjahr war

2018 stach heraus: 751 fehlgeschlagene Münzen in einem Jahr. Der Boom 2017/2018 erzeugte einen schnellen Zulauf an Projekten.

Viele Teams konnten Volatilität und Erwartungsdruck nicht stemmen. Das Resultat: hohe Ausfallquoten neuer Coins — 2018 lag die Quote bei 28%, während 2021 eine Stabilisierung durch ETFs einsetzte.

Entwicklung danach: sinkende Ausfallquoten und ein reiferer Markt

Ab 2019 sanken die Zahlen stark: 2019 nur noch 4,7% und 2020 nur 1% verschwundener Neulinge. Das spricht für einen reiferen Markt.

Was heißt das für dich? Prozentwerte helfen, Risiken einzuschätzen: Streuung, Due Diligence und Blick auf Team und Nutzfall bleiben entscheidend.

Weitere Fallstudien zum Thema findest du in der Analyse zum Schweizer Blockchain-Friedhof: Blockchain-Friedhof.

Die häufigsten Ursachen: Warum Kryptowährungen und Projekte ihren Wert verlieren

A close-up of a digital trading platform interface displaying flat, stagnant trading volume graphs, with a focus on declining cryptocurrencies. In the foreground, a computer monitor reflects graphs and charts in cool tones of blue and grey, conveying a sense of futility. In the middle, an abstract representation of a downward trend in trading volume, with faded candlestick charts and minimalistic indicators. The background features a sleek, modern office with blurred outlines of business professionals dressed in business attire, engaged in discussions, adding to the mood of concern and analysis. Soft, ambient lighting highlights the digital elements, while shadows suggest a somber atmosphere. The overall composition should offer an insightful visual representation of economic stagnation in the cryptocurrency market.

Wenn Handel ausbleibt, werden selbst gute Projekte schnell wertlos. Das zeigt die Analyse: Im Kern entscheiden Marktinteresse und Liquidität über das Schicksal eines Tokens.

Stagnierendes Handelsvolumen als Hauptgrund

Rund 66,5% aller Fehlschläge hängen mit niedrigem Volumen zusammen. Ein Coin, der über drei Monate weniger als 1.000 USD Handel hat, verliert praktisch jede Marktwirkung.

Praxis-Tipp: Prüfe Orderbücher und dreimonatiges Volumen, bevor du kaufst.

Betrugsmünzen und „Scherz-Coins“: Wenn Anlegergelder verschwinden

Etwa 22% der Ausfälle sind Betrug oder sogenannte Scherz-Coins. Diese Projekte nutzen Hype, anonyme Teams und aggressive Versprechen.

„Hype ohne Transparenz ist ein Warnsignal: Anlegergelder können schnell unauffindbar werden.“

Fehlgeschlagene ICOs: Wenn das Unternehmen scheitert

Rund 10% enden, weil das Unternehmen hinter dem Token nicht liefert. Finanzierung versiegt, Teams brechen auseinander, Roadmaps bleiben unrealisiert.

Ursache Anteil (ca.) Konkretes Signal
Stagnierendes Volumen 66,5% 3‑Monats‑Volumen
Betrug / Scherz 22% Anonymes Team, ungewöhnliche Tokenomics
Fehlgeschlagener ICO 10% keine Produktlieferung, Finanzlücken

Kurz zusammengefasst: Volumen, Integrität und Execution sind die drei Hebel. Prüfe sie — so reduzierst du dein Risiko als Anleger im Bereich der digitalen Assets.

Was Insolvenzen für Anleger bedeuten: Verlust, Forderungen und mögliche Rückzahlungen

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Insolvenz verwandelt dein Konto bei einer Börse oft in eine Forderung gegen die Insolvenzmasse.

Das heißt: Du verlierst nicht automatisch den Coin‑Besitzrecht — du verlierst faktisch den direkten Zugang und musst als Gläubiger Ansprüche anmelden. Das kann Monate bis Jahre dauern.

Warum „nicht dein Schlüssel - nicht deine Coins“ so wichtig ist

Solange du private Keys nicht selbst kontrollierst, vertraust du der Verwahrung der Plattform. Fehlt die Trennung von Kundengeldern in der Krypto-Welt, sind Nutzer meist nur Gläubiger.

Für Anleger heißt das: Dokumente sammeln (Account‑Nachweise, Transaktionshistorie) und Fristen im Verfahren beachten.

Mt. Gox: Bewertungslogik und laufende Auszahlungen

Mt. Gox läuft nach japanischem Recht in einer Civil Rehabilitation. Teilweise werden Auszahlungen in BTC, BCH und Fiat geplant.

Zur Berechnung wurden Werte in Yen genutzt (z. B. 749.318,83 Yen/BTC). Nach Verkäufen bleiben etwa 140.000 BTC für Ausschüttungen; das Verfahren begann mit Auszahlungen ab 2024, ist aber noch offen.

FTX: Zeitplan und Abhängigkeit von Verwertung

FTX ging 2022 insolvent. Rückzahlungen hängen von der Verwertung der verbliebenen Assets ab.

Erste Auszahlungen sind für März 2025 erwartet. Das Tempo hängt vom Verkauf und von rechtlichen Auseinandersetzungen ab.

„Wenn Kundengelder nicht getrennt wurden, hast du meist nur eine Forderung — nicht dein konkretes Asset.“
  • Was du tun kannst: Belege sammeln, Fristen notieren, Fragen an Insolvenzverwalter gezielt stellen.
  • Realistische Erwartung: Teilzahlungen in Form von Krypto sind möglich, kompletter Ersatz oft unrealistisch.

Sicherheit und Lehren für Investoren: So reduzierst du Risiken beim Handel

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Als Investoren willst du Kontrolle statt Panik. Hier sind klare Regeln, die du sofort umsetzen kannst.

Eigenverwahrung statt Plattform‑Risiko: Wallet, Private Keys und Zugang

Der Grundsatz lautet: Not your Keys, not your Coins. Bewahre langfristige Bestände in einer eigenen Wallet.

Nutze Hardware‑Wallets für größere Summen und sichere Seed‑Phrases offline.

Mach einen einfachen Deal mit dir selbst: Kurzfristig ein kleiner Betrag auf der Börse zum Handel, den Rest in Eigenverwahrung.

Warnsignale prüfen: Transparenz, Firmensitz, Regulierung und Banken‑Partner

Vor der Registrierung checkst du in Minuten: Hat die Plattform Proof‑of‑Reserves? Ist ein klarer Firmensitz angegeben?

Achte auf echte Banken‑Partnerschaften und unabhängige Audits. Fehlende Strukturen sind ein klares Risiko.

  • Transparenz prüfen: Team, Adresse, Audit.
  • Bankbeziehungen und Regulierung klären.
  • Deal‑Regel: Maximaler Exchange‑Anteil = Betrag, den du kurzfristig traden willst.

Für Investoren aus dem Aktien-Bereich: Kryptowährungen verhalten sich anders als Einlagen bei einer Bank. Es gibt keine Einlagensicherung.

Ergebnis: Eine einfache Sicherheitsroutine reduziert Risiko und gibt dir mehr Kontrolle — ohne Panik, aber mit klarer Risikobrille.

Fazit

Die schärfste Lehre: Verwahrung, Transparenz und Liquidität bestimmen oft das Ende eines Projekts — nicht die Blockchain selbst, die auch bei Bitcoin eine Rolle spielt.

Viele Coins scheitern durch fehlendes Handelsvolumen; 2018 war ein Spitzenjahr mit vielen Ausfällen, und die Situation hat sich 2023 nicht wesentlich verbessert. Prominente Fälle wie Mt. Gox und FTX zeigen: Plattformrisiko trifft Anleger hart und Auszahlungen können Jahre dauern.

Wir fassen die wichtigsten Inhalte zusammen und ordnen das Risiko im markt ein. Betrachte Ausfall als normalen teil dieser Welt, aber handlungsfähig zu bleiben ist möglich.

Kurz‑To‑Do: Prüfe Verwahrung (eigene Keys), Transparenz, Bank‑Partnerschaften und Liquidität, bevor du Bestände liegen lässt.

FAQ

Welche Kryptowährung ging pleite? Erfahre jetzt mehr

Mehrere Projekte und Handelsplätze haben Insolvenz anmelden müssen. Bekannte Fälle sind die Börsen Mt. Gox und FTX sowie zahlreiche kleine Coins und ICO-Projekte, die den Betrieb einstellten oder Wert komplett verloren. Oft sind es nicht einzelne Token allein, sondern das Unternehmen oder die Krypto-Plattform dahinter, die zahlungsunfähig wird.

Was bedeutet „pleite“ bei Kryptowährungen und Kryptobörsen?

„Pleite“ heißt meist Insolvenz oder Zahlungsunfähigkeit. Bei Börsen wie Binance bedeutet das, dass Betreiber Kundengelder nicht mehr vollständig auszahlen können. Bei Coins heißt es oft, dass das Projekt stirbt: Entwicklung stoppt, Liquidität verschwindet, Handelsvolumen bricht ein und der Kurs fällt gegen null.

Coins vs. Plattform: Warum Insolvenzen oft Unternehmen betreffen

Coins sind digitale Protokolle; Plattformen sind Firmen, die Dienste anbieten. Eine Börse kann insolvent werden, weil sie schlecht bilanziert, gehackt oder in Betrug verwickelt ist. Das kann Nutzergelder betreffen, auch wenn der zugrunde liegende Token technisch weiterbestehen könnte.

Typische Folgen für Handel, Zugang und Auszahlungen von Kunden

Kunden erleben Handelssperren, Auszahlungsstopps und Wertverluste. In Insolvenzverfahren sind Forderungen angemeldet, aber Rückzahlungen dauern oft Jahre und sind unsicher. Manche Nutzer verlieren Teile ihrer Einlagen komplett.

Mt. Gox: Vom größten Bitcoin-Handelsplatz zur Insolvenz nach 850.000 BTC Verlust

Mt. Gox war einst die größte Bitcoin-Börse. 2014 meldete sie Insolvenz, nachdem etwa 850.000 BTC verschwanden. Das löste langwierige Verfahren aus; Auszahlungslösungen und Entschädigungen sind komplex und dauern Jahre.

FTX: Bank-Run, Vorwürfe rund um Kundengelder und Insolvenz 2022

FTX brach im November 2022 zusammen nach Liquiditätsproblemen und mutmaßlichem Missmanagement von veruntreuten Kundengeldern durch die Geschäftsführung. Ein schneller „Bank-Run“ auf Einlagen und anschließende Insolvenz führten zu massiven Verlusten für Anleger und zu Ermittlungen gegen Verantwortliche.

Wie viele Coins scheiterten am Markt? Zahlen, Jahre und Prozent im Überblick

Exakte Zahlen variieren, aber Studien zeigen: Ein großer Anteil neuer Token verschwindet innerhalb weniger Jahre. Viele Projekte aus den ICO-Wellen 2017–2018 waren nicht nachhaltig. Prozentzahlen hängen von Definitionen ab, liefern aber das gleiche Bild: hohe Ausfallraten bei unregulierten, spekulativen Angeboten.

Analyse 2013-2022: Wie häufig Kryptowährungen verschwinden

In den frühen Jahren (2013–2016) waren viele experimentelle Coins aktiv, viele scheiterten schnell. Zwischen 2017 und 2018 stieg die Anzahl neuer Projekte stark an — damit auch die Ausfallzahlen. Ab 2019 sank die Rate etwas, da Marktteilnehmer und Investoren selektiver wurden.

Warum 2018 ein Rekordjahr war: Boom, Volatilität und Ende vieler Projekte

2018 folgte auf das ICO- und Kursboom-Jahr 2017. Viele Projekte hatten unzureichende Geschäftsmodelle. Sinkende Preise und fehlende Nutzer führten zum Aus. Die Kombination aus Hype, fehlender Regulierung und technischem Risiko machte 2018 zum Scheitelpunkt der Ausfälle.

Entwicklung danach: sinkende Ausfallquoten 2019/2020 und ein reiferer Markt

Nach 2018 wurden Due-Diligence, Regulierung und professionelle Investoren im Bereich der Kryptowährungen wichtiger. Projekte mit echten Produkten oder starken Teams überlebten eher. Das verringerte die relative Ausfallrate, auch wenn Risiken weiterbestehen.

Die häufigsten Ursachen: Warum Kryptowährungen und Projekte ihren Wert verlieren

Hauptgründe sind fehlendes Nutzerwachstum, abnehmendes Handelsvolumen, Betrug oder schlechte Governance. Technische Schwächen, rechtliche Probleme und Konkurrenz können Projekte ebenfalls zerstören.

Stagnierendes Handelsvolumen als Hauptgrund

Ohne Liquidität fällt der Preis. Anleger ziehen sich zurück, Börsen listen Tokens ab, und Projekte verlieren Sichtbarkeit. Das reduziert Einnahmen und führt oft zur Aufgabe.

Betrugsmünzen und „Scherz-Coins“: Wenn Anlegergelder verschwinden

Rug pulls und Exit-Scams sind bekannt: Entwickler entfernen Liquidität oder nehmen Gelder und verschwinden. Solche Fälle führen zu Totalverlusten für Investoren und schaden dem gesamten Ökosystem.

Fehlgeschlagene ICOs: Wenn das Unternehmen hinter dem Coin scheitert

Viele ICOs sammelten Kapital in US-Dollar, lieferten aber kein Produkt. Scheitert das Unternehmen, verliert der Token seinen Wert. Anleger haben nur begrenzte rechtliche Mittel, besonders bei Offshore-Strukturen und in Transaktionen über Krypto-Plattformen.

Was Insolvenzen für Anleger bedeuten: Verlust, Forderungen und mögliche Rückzahlungen

Anleger können Forderungen im Insolvenzverfahren anmelden. Rückzahlungen hängen von der Vermögensverwertung und Verteilung an Gläubiger ab. Häufig sind nur Teilbeträge möglich, und Verfahren dauern lange.

Warum „nicht dein Schlüssel - nicht deine Coins“ bei Börsen besonders zählt

Wenn du Coins auf einer Börse hältst, besitzt du keine privaten Schlüssel. Die Plattform kontrolliert die Gelder. Bei Insolvenz stehen Kundengelder oft als Forderungen in der Masse — das Risiko ist deutlich höher als bei Eigenverwahrung.

Mt. Gox-Auszahlungen: Bitcoin/BCH, Bewertungslogik und laufende Verfahren

Mt. Gox zahlt in mehreren Phasen aus, teils in BTC oder BTC-Äquivalenten (BCH) bzw. in Fiat-Werten. Bewertung und Umrechnung sind komplex. Verfahren und Termine können sich ändern; betroffene Gläubiger sollten offizielle Informationen und Fristen beachten.

FTX-Auszahlungen: Erwarteter Zeitplan und Abhängigkeit von der Verwertung der Vermögenswerte

Bei FTX hängt die Auszahlungsschance vom Ergebnis der Asset-Verwertung und laufenden Rechtsprozessen ab. Ein fixer Zeitplan ist unsicher; Gläubiger müssen Forderungen anmelden und auf gerichtliche Entscheidungen warten.

Sicherheit und Lehren für Investoren: So reduzierst du Risiken beim Handel

Diversifiziere, nutze regulierte Börsen, lagere größere Bestände in eigenen Wallets mit Private Keys und prüfe Projekt-Transparenz. Setze nur Geld ein, dessen Totalverlust du verkraften kannst.

Eigenverwahrung statt Plattform-Risiko: Wallet, Private Keys und Zugangs-Sicherheit

Eigenverwahrung mit Hardware-Wallets oder sicheren Software-Wallets reduziert Plattformrisiko. Schütze Private Keys und Seed-Phrasen offline und nutze Multi-Sig oder Backup-Strategien für zusätzliche Sicherheit.

Warnsignale prüfen: Transparenz, Firmensitz, Regulierung und Banken-Partner

Achte auf fehlende Transparenz, unklare Unternehmensstrukturen, keine regulatorische Zulassung und ausbleibende Bankpartner. Solche Signale erhöhen das Risiko von Betrug oder Insolvenz.

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ÜBER DEN AUTOR

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Krypto Horizont ist ein Experte im Bereich Kryptowährungen und Ethereum ERC-20 Smart Contracts, bekannt für seine langjährige Erfahrung und fundierten Kenntnisse. Er gilt als vertrauenswürdige Quelle und Enzyklopädie für digitale Währungen und dezentrale Finanztechnologien. Seine Beiträge sind klar strukturiert und verständlich, ideal erklärt und einfach für Laien. Mit seinem Fachwissen liefert er wertvolle Einblicke und Analysen für Einsteiger und Fortgeschrittene in der Kryptowelt. Er ist zudem davon überzeugt, dass der Einsatz durch Smart Contracts eine Marktlücke in der Welt der Kryptowährungen dar stellt. Bis jetzt sind nur wenige Menschen im Besitz von solchen Codes, was dazu führt das genau diese Menschen die größten Erfolge im Kryptomarkt erzielen. Wer Smart Contracts besitzt, ist in der Lage unendlich viele Token auf diversen Chains zu Launchen. Zudem hat Krypto Horizont bereits in der Vergangenheit vielen Menschen durch den Einsatz mit Smart Contracts zu Finanzieller Freiheit verhelfen können.

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